Rund anderthalb Jahre nach der Markteinführung des DJI-Flaggschiffs Mavic 3 bringt das Unternehmen nun eine aktualisierte „Pro“-Version mit drei statt zwei Kameras auf den Markt.
Die neue DJI Mavic 3 Pro – und die etwas filmischere Mavic 3 Pro Cine – erscheinen nächsten Monat und verfügen über ein neues Dreifach-Kamerasystem, das auch die Hasselblad-Kamera des Vorgängermodells beinhaltet. Die Hauptkamera verwendet ein 24-mm-Objektiv (wie die reguläre Mavic 3), zusätzlich gibt es nun eine 70-mm-Telekamera und eine 166-mm-Zoomkamera für präzisere Bildkompositionen.
Die Hasselblad-Kamera der Mavic 3 Pro filmt weiterhin mit einer maximalen Auflösung von 5,1K bei bis zu 50 Bildern pro Sekunde und ermöglicht Zeitlupenaufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde im DCI-4K-Modus. Die neue 3x-Kamera filmt Videos in 4K/60fps und Fotos mit bis zu 48 Megapixeln – alles mit einem 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor. Auch die Telekamera der Mavic 3 Pro wurde leicht verbessert: Sie unterstützt eine größere Blendenöffnung von f/3,4 (vorher f/4,4) und 4K/60fps-Videoaufnahmen.
Die höhere Kameraleistung geht allerdings etwas auf Kosten der Akkulaufzeit: Die Mavic 3 Pro hat eine maximale Flugzeit von 43 Minuten, im Vergleich zu 46 Minuten bei der Standard-Mavic 3. Diese Angaben gelten jedoch unter der Annahme, dass die Hindernisvermeidungstechnologie APAS 5.0 von DJI nicht genutzt wird und keine Videoaufnahmen gemacht werden, da diese die Flugzeit verkürzen können.
Zu den weiteren Funktionen, die bei der Mavic 3 Pro unverändert bleiben, gehören DJIs „OccuSync“ O3+ Technologie mit Dateiübertragungsgeschwindigkeiten von 80 MB/s auf Ihr Mobilgerät über Wi-Fi 6 und Live-Übertragungen in 1080p/60 auf Ihre DJI-Fernsteuerung. Außerdem stehen Ihnen die „intelligenten“ Modi von DJI zur Verfügung, wie beispielsweise die FocusTrack-Funktion für stabile Flugbahnaufnahmen und die Möglichkeit, Videos mit MasterShots automatisch aufzunehmen und zu bearbeiten.
Die Cine-Version bietet fast die gleichen Funktionen wie die Mavic 3 Pro. Das Besondere am Mavic 3 Pro Cine-Modell ist die Unterstützung für Apple ProRes-Codierung und der 1 TB große interne Speicher für die Videoverarbeitung. Das entspricht zwar nicht ganz der ProRes-RAW-Qualität der 16.499 US-Dollar teuren Industriekamera DJI Inspire 3 (und das in 8K), aber die Cine kostet auch weniger als ein Drittel davon.
Die Mavic Pro 3 kann ab sofort auf der DJI-Website oder im Fachhandel bestellt werden. Die Auslieferung beginnt im Mai. Wie schon die Vorgängermodelle ist die Mavic Pro 3 in verschiedenen Paketen erhältlich, darunter das Fly More Combo für 2.899 US-Dollar. Dieses beinhaltet eine Tragetasche, zwei zusätzliche Propellersätze, vier ND-Filter, zwei zusätzliche Akkus mit Ladestation, eine Schutzhülle, Ladekabel und eine Standard-Fernsteuerung mit integriertem Display. Die Drohne ist außerdem als Basispaket mit Fernsteuerung für 2169 US-Dollar erhältlich, was (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) 169 US-Dollar mehr als die reguläre Mavic 3 ist.
Für ambitionierte Piloten gibt es das Fly More Combo für 3.619 US-Dollar, das die oben genannten Produkte enthält, jedoch mit einem verbesserten RC Pro Controller inklusive zwei zusätzlichen Antennen. Das ultimative Mavic 3 Pro Cine Premium Combo mit RC Pro Controller ist schließlich für 4.769 US-Dollar erhältlich.












